Ole Hoffmann
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Was gerade so läuft...

Ende September 2015

Die SPD - Rüppurr, verfügt über eine Menge Selbstironie. Ich weiß nicht ob es mir gefallen würde, wenn man mich so anpöbeln würde. Hut ab! Es war mir eine Ehre zum 125 Geburtstag Stimme eines Altgenossen gewesen zu sein.

 

 September 2015

Gerade bin ich bin zufrieden. Vor ein paar Tagen hat mir ein, bis dato, Unbekannter in einer E-Mail mitgeteilt, dass er meinen Hass auf Soft- und Hardware teilt. Da fühle ich mich gleich ein wenig weniger allein im Universum.

In diesen Tagen trete ich zum 125 Geburtstag der SPD Karlsruhe - Rüppur auf, und frage mich dabei, einmal mehr, wie lange man ein totes Pferd noch reiten kann. Sie fragen sich jetzt wahrscheinlich, ,,SPD, gibt es die noch?,, Aber ja doch, und sie wird noch gebraucht. Gerade die letzten Tage haben gezeigt, dass die SPD die einzige Partei ist, die noch geschlossen hinter unser Kanzlerin steht.

Derzeit arbeiten wir an unserem neuen Programm, welches auf äußerst unterhaltsame Art vor Augen führen wird, welchen Wandel unsere Zeit in den letzten 25 Jahren vollzogen hat und wie wir dabei (gezwungenermaßen) mitgezogen sind.

,,Rette mich wer kann,, wird das persönliche Hilfspaket, ein Crashkurs ,,Umgang mit der Apokalypse für Fortgeschrittene,, werden. Wunder Menschenverstand trifft dabei auf Verlorensein im Baumärkten. Gewisses Fragen auf Däumchendrehen fürs Universum. denn wir sind bekanntlich alternativ- aber nicht hilflos.

 

Sommerfrische 2015! 

Endlich! Dass ich das noch erleben darf! Bis September keine Auftrittsverpflichtung!

Das wird meinem geschundenen Körper Ruhe verschaffen und mich im Herbst um Jahre jünger erscheinen lassen. Für den Sommer 2015 habe ich große Pläne geschmiedet.

Denn es muß sich etwas tun, ja ich kann es nicht leugnen, ab Mitte 40 lassen die Regenerationsprozesse im Körper nach und es dauert immer länger bis sich die Kraft für eine weitere Spielzeit angesammlt hat. Dass ich bereits in die Stufe des mittleren Alters vorgerückt bin, kann ich ganz gut daran erkennen, dass mir bei jeder Person, die ich neu kennenlerne, immer auch eine andere einfällt, an die sie mich erinnert. 

Die Summe meiner Lebenserfahrungen lassen mich, mit jedem Lebensjahr weiter fort schreitend, einen Mangel an ungestümer entfesselter Lebensart empfinden.

Eine ungestüme Lebensart, die doch früher, in den Zeiten der großen nicht enden wollenden Sommerfrischen, einmal Usus gewesen war.

So schien mir in den letzten Wochen, als einzige Verheißung, ich müsse mich mal wieder, in Ermangelung erbaulicher Taten meiner Mitmenschen, selbst überraschen.

Und so empfand ich dann auch keinerlei Erstaunen über mein zustimmendes freudiges Herzklopfen, als sich mir, vor nicht allzuvielen Tagen, eines Morgens, eine ungeahnte Möglichkeit zur größtmöglichen Selbst - Verblüffung dabot.

Das kam so: Eine frohe Botschaft kündete aus der Sendestation des Deutschlandfunks in den Äther. Eine Frohlockung die ich, ausgetrocknet wie ein kalifornischer Mandelbaum, willig in mich aufsog:

„Es ließe sich gegen den Rückgang der Leistungsfähigkeit etwas tun“ - und zwar mit dem einzigen Anti-Aging, das wirklich wirkt: Ausdauersport!“, so tönte es da, segenverheißend, aus den Boxen meines Küchenradios.

„In der gesamten Entwicklungsgeschichte ist der Mensch ja höchstens 40 oder 50 Jahre alt geworden“, dozierte da Prof. Hans-Georg Predel, Leiter der Abteilung Präventive und rehabilitative Sport- und Leistungsmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln. Wenn es jemand wissen konnte, dann jemand mit dieser Reputation!

Und er fuhr mit bestechenden Logik fort: „Um die Spanne zwischen 60 und 90 Jahren, die wir heute geschenkt bekommen, gesundheitlich fit und ohne Erkrankung zu erleben, brauchen wir die Beanspruchung durch vielfältige körperliche Aktivität.“

"Ja genau", rief ich seiner beeindruckenden Folgerichtigkeit unmittelbar verfallen aus. Ein heftiger, heiliger, wohl Jahrhunderte lang unterdrückter, Zorn kochte in mir hoch. Mein Herz begann zu rasen. "Schenke, schenke wiederholen ist gestohlen!"

Ich wollte diese wahren Kinderworte Freund Hein unverzüglich ins bleiche, dämliche Watschengesicht schleudern, Aber Dank den bahnbrechenden Forschungsergebnissen von Prof. Hans-Georg Predel, Leiter der Abteilung Präventive und rehabilitative Sport- und Leistungsmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln würde ich mich nun noch viele Jahre gedulden müssen, bis ich dem ungeliebten Gevatter dann vors klapprige Schienbein treten können würde. Es würde sich jetzt etwas ändern! Denn ich war sofort entschlossen den schlauen Ratschlägen der Kölner Sportschul - Koryphäe zu folgen. Hab Dank, alter Turner-Schorsch! 

Doch zunächst kam es anders. Das urplötzliche, unerwartete Anspringen meines Herz-Kreislauf-Systems, angeregt durch die ungewohnte euphorische Vorfreude, steckte mich zunächst, stante pede, auf den Küchenboden nieder. 

Oder war es ein Erweckungserlebnis gewesen, dass mich für die nächsten zwanzig Minuten kurzatmig an den Boden gefesselt hat?

Zu einem beginnenden leichten Sauerstoffmangel gesellte sich nun noch physische Irritation. Gab es da nicht mal ein altes Sprichwort - "Kraft durch Freude"?

Von wegen, mal wieder so eine Binsenweisheit! 

Egal, ich kämpfte tapfer gegen die Schnappatmung an und machte mir mit allerlei Selbstsuggestionen Mut:

"Ganz klar, Hoffmann, der Körper ist noch schwach, aber der Geist  kommt doch schon auf Hochtouren!"

Der Plan war klar:

Ich würde also Ausdauersport treiben, den ganzen Sommer über würde ich laufen, schwimmen, beiken. Und dabei das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

1.) Zum Einstieg, in Paris Synchronschwimmen mit den Kessler-Zwillingen!

Dabei würde ich natürlich ins Schwitzen geraten. Aber das ist nur logisch, mein        letzter Tanzkurs liegt Jahrzehnte zurück und die beiden Tanzmäuse sind mir mit ihren 78 Jahren Training, ja mindestens eine Tanzbeinlänge voraus.

Nach dieser Trainingseinheit würde ich dann aber eine wirklich gute Figur machen:

beim, 2.) High Heels Running, auf einem dieser Schwulen - und Lesbenfestivals in Madrid.

Als nächstes würde ich mit den neuerworbenen strammen Waden in die Schweizer Berge reisen und dort, 3.), das englische Chesse Rolling als extreme Variante vollführen!  Chesse Rolling - in den Cotswolds, einer Hügellandschaft Südenglands, gibt es nämlich einen ganz besonders heftigen Steilhang, genannt Cooper's Hill. Seit 200 Jahren rollt man hier Käseräder den Hang herunter und versucht die dann auf ihrem Weg nach unten wieder einzuholen. Chesse Rolling, dass ist die klassische Ausdauersportart, deren Ursprünge wurden schon im alten Griechenland, noch vom Götterboten Hermes selbst, entwickelt.  Doch sie haben etwas drauf die Griechen, wenn sie sich doch nur ihrer glorreichen Vergangenheit besinnen würden.

Olympia haben die Griechen irgendwann im Laufe ihrer Geschichte aufgegeben und nun sieht man ja, wohin das führt, wenn ein ganzes Volk auf Ausdauersport verzichtet.

Und wir haben den Salat. Das die Griechen Geldprobleme haben, hätte man, bei genauerem hinsehen, schon vor der Einführung des Euros merken können- für Ihre antiken Tempel haben die ja schon seit ewigen Zeiten nicht mal Geld für ein Dach, überall liegen Steine herum, umgefallene Säulen - wer weiß, vielleicht sieht demnächst auch das europäische Haus so aus. 

Soweit wollte ich es mit mir keinesfalls kommen lassen. 

Griechenland ist unbestreitbar die Wiege unserer abendländischen Kultur und sisiphosisches Käse rollen, so schien mir, könnte eine für uns beide, dem geschundenen Land  sowie meinem geschundenen Körper, Lösung sein. 

Dieses selbstgefällige, kraftstrotzende Sendungsbewußtsein, dass den meisten Ausdauersportlern eigen ist, ergriff schon in diesem Frühstadium der Körperertüchtigung, von meiner Seele Besitz und begann dort Blüten zu treiben, wärend mein Atem, ich immernoch auf dem Küchenboden, wieder etwas ruhiger wurde. 

"Chesse Rolling", ich musste breit grinsen, dass wäre doch etwas für die Schweizer.

Den Schweizern wird doch nachgesagt, sie seien in allem etwas langsam, nur nicht, wenn es darum ginge möglichst unmoralische Geldgeschäfte abzuschließen.

Und dies ist wohl kein Vorurteil, sondern Fakt. Allzuviel würde sich für die schlaffen Eidgenossen also ohnehin nicht ändern. Sie würden weiter bergauf oder bergab laufen und Gipfelabhänig Konditionen aufbauen. In den lächerlichen südenglischen Erhebungen entwickelt der Käse immerhin schon Geschwindigkeiten bis zu 100km/h! Was würden wir in der Schweiz wohl für Tempi erreichen? Dieser Schliff würde mich weiterbringen auf meiner Mission.

Ja Mission, mittlerweile war ich mir sicher, es konnte kein Zufall gewesen sein, dass ich gerade jetzt den verführerischen Geboten aus der Hauptstadt des Klüngels lauschen durfte.

"Ich würde zukünftig jede Power brauchen", denn ich entwickelte immer größere, immer selbstlosere Pläne! Dabei konnte ich die heilende Wirkung von Ausdauersport schon beinah direkt körperlich spüren. In einem gesunden Körper, den ich ja bald erlangen würde, nur da, wohnt ja bekanntlich ein gesunder Geist! Ich spürte augenblicklich ein gewaltige Erleichterung, der Albdruck der Hoffnunglosigkeit war mit einem Mal von mir genommen. Ich spürte die Kraft die nur ein ,,Think positiv,, hervorrufen kann.

"Wenn ich also so ausdauersportlich gestählt fit wäre", bei den folgenden Gedankengängen, hob ich sogar schon meinen Arm ein wenig vom Küchenboden auf, und es gelang mir mit den Fingern ein Victoryzeichen in den Morgenhimmel zu senden, dann "würde ich hierzulande eine Massenbewegung ähnlich der Trimm - dich - fit - Bewegung, der siebziger Jahre, lostreten.

Ich würde mich und meine Volksgenossen mit einer neuen Ausdauersportart Selbst - befreien und alle aus der Lethargie der bleiernen Merkel - Jahre reißen. Und dabei würden wir noch ganz wunderbar unseren kindlichen Spieltrieb herauslassen. Denn Mitbürger, Freunde, Rheuma auch Ausdauersport kann ein wohltuendes Statement sein.Think positiv! Wir würden - alle gemeinsam - auf Montags- bis Sonntagsdemos die aerodynamische Beschaffenheit unserer Handys & Laptops testen! Beim Handy- Weitwurf und Ipad - Frisbee würden wir unsere Wut über die Unfähigkeit von Siri und über all die Sinnlos-Apps loswerden. Und wir würden nebenbei ein starkes Zeichen setzen gegen die NSA und all die unkontrollierbare Vorratsdatensammelei. Mutti würde umdenken, während sie auf dem Weg ins Kanzleramt durch knöchelhohen Elektoschrott würde watten müssen. Und im Herbst dann bekäme Snowden bei uns Asyl! 

 

Ach, der Sommer würde einfach wunderbar werden - Wenn die Sommerfrische nur endlich schon da wäre, so sehnte es noch vor wenigen Tagen, ich schwöre es, in mir...

Doch jetzt herrscht saharamässige Hitze und sprunghaft ist nicht nur das Eichhörnchen.

Nun hat die Sommerfrische begonnen und ich werde routinemäßig ersteinmal etwas chillen, so wie meine griechischen Freunde.

Und ich werde weiter mit Ihnen Rätselraten zum Grexit spielen. 

Wer weiß heute schon, wie es in der Zukunft kommen wird?

Ich!
Irgendwann in den nächsten Wochen werde ich meine Schuhe ausziehen und dann schalte ich meinen Computer mit der großen Zehe des rechten Fusses ein. Während er hochfährt, atme ich 10 mal mittels Qi- Gong Technik ein und aus. Ich stelle mir vor, dass ich nur deshalb ein neues Programm schreibe, weil genau dass, mein Traumjob ist und nicht, weil sich mir sonst keine andere Möglichkeit der Unterhaltung bietet, als eben, von einem ärztlichen Heinzelmännchen empfohlener Ausdauersport.
Und dass werde ich bei bester Gesundheit tun, wie jedes Jahr, seit 25ig Jahren. Und das tute ich dann ein jedes weiteres Jahr, solange bis ich 116 bin! Denn höre, Prof. Hans-Georg Prede, der große Doyen der Sozialdemokratie straft Dich Lügen! Merke:

Wie sehr auch die Forscher forschen, die Entdecker entdecken und die Wissenschaftler wissenschafteln - von manchen Dingen wird sich vielleicht nie mit letzter Sicherheit sagen lassen, ob sie Realität sind oder bloße Träumerei.

Außerdem habe ich gelesen, wer zu hart trainiert den bestraft im Alter der Körper. 

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